Müde? Das steckt dahinter – und was du tun kannst!
So fühlt es sich an
Du nimmst dir extra viel Zeit zum Schlafen und beim Aufwachen am nächsten Morgen fühlst du dich wie vom Zug überfahren? Du empfindest alltägliche Dinge wie Zähneputzen als unglaublich anstrengend? Das sind klare Anzeichen von chronischer Erschöpfung.
Genauso habe ich mich vor einigen Jahren noch gefühlt. Ich saß an meinem Schreibtisch mit dem aufgeklappten Laptop und wollte den Power-Button drücken. Nichts Außergewöhnliches oder Schwieriges. Doch es ging nicht. Mein Körper war zu erschöpft und meine Seele auch. Vielleicht kennst du das.
Was dahinter steckt
Dieses Gefühl entsteht als Reaktion auf Überlastung.
Normalerweise gehen wir so vor, wenn eine Aufgabe vor uns liegt: Wir knien uns rein, erledigen sie, ruhen uns aus. Doch fehlt diese Ruhephase danach, so fehlt automatische die Regeneration. Möglicherweise kennst du das: du hast eine Aufgabe erledigt und bevor du auch nur einmal durchatmen konntest, schon die nächste begonnen.
Für mich hat es sich damals angefühlt wie ein Sprint bei dem die Ziellinie gleichzeitig die Startlinie für den nächsten Sprint war. Keine Zeit, um den Akku aufzuladen. Wie beim Smartphone: Fehlt das Aufladen, geht das Handy irgendwann ganz aus. Zum Glück gibt es Angebote und Strategien, wie du das Aufladen wieder erlernen kannst.
Was du jetzt tun kannst
Bei gelegentlicher Erschöpfung hilft Self-Care wie z.B. ein Tapetenwechsel, eine Massage, Zeit mit Freunden oder ein Ausflug. Bei chronischer Erschöpfung ist der persönliche Akkustand jedoch schon so niedrig, dass andere Maßnahmen umgesetzt werden sollten:
- Sprich mit deinem Arzt oder deiner Ärztin:
- Halten diese Erschöpfungszustände länger als zwei Wochen oder sogar schon Monate an, kläre besser ab, ob bei dir ggf. Eisenmangel, Schilddrüsenprobleme, Diabetes oder psychische Erkrankungen vorliegen
- Routinen:
- Versuch deinem Tag einen Rhythmus zu geben, z.B. indem du deine Schlafens- und Aufstehzeit definierst. Eine Struktur kann Kraft geben.
- Hilfe:
- Traue dich, um Hilfe zu bitten: Sprich mit einem Coach oder einem Arzt/Ärztin darüber. Du musst da nicht alleine durch.
Wie du dich erholst, bevor du erschöpft bist
Wenn du weitere Einblicke zu diesem Thema haben möchtest, empfehle ich dir Episode 16 aus meinem Podcast KOPFSACHE:

