Gestresst? Das steckt dahinter – und was du tun kannst!
So fühlt es sich an
Die kleinste Sache bringt dich auf die Palme? Es ist dir schier unmöglich dich auf eine einzige Sache zu fokussieren? Du hast das Gefühl, dass deine To-Do-Liste trotz deines Einsatzes immer länger wird? Damit bist du nicht allein.
Ich erinnere mich an die stressigste Zeit in meinem Leben: Jedes Mal, wenn ich jemanden anrufen wollte, öffnete ich statt die Wähltastatur meine Taschenrechner-App, tippte die Nummer ein und wunderte mich, warum ich nicht auf “anrufen” klicken konnte. Das machte mich fuchsteufelswild.
Das Schlimmste daran: Irgendwann fühlt sich dieser Zustand sich sogar „normal“ an, obwohl es das gar nicht ist.
Was dahinter steckt
Während positiver Stress (Eustress) eine leistungssteigernde Wirkung bei der Bewältigung von Herausforderungen hervorrufen kann, bewirkt negativer Stress (Distress) das Gegenteil und kann auf Dauer sogar krank machen – dieses Gefühl ist ein Warnsignal, das nicht abgetan werden sollte.
Mit der Globalisierung und Digitalisierung hält negativer Stress immer mehr Einzug: alles soll noch schneller, höher, weiter gehen. So fühlen sich laut Statista 2025 ca. 65% der Deutschen regelmäßig oder häufig gestresst.
Das hängt unter anderem mit einem gesteigerten Druck von außen (z.B. durch Vergleiche in den sozialen Medien), einem gesteigerten Selbstanspruch, Dauererreichbarkeit und fehlender Erholung zusammen. Mehr Informationen dazu findest du hier: Burnout Prävention – der komplette Guide.
Die Welt hat sich verändert, doch unser Steinzeithirn nicht. Genau daran setze ich im Coaching an und helfe dir, die Weichen neu zu stellen – damit du und dein Gehirn in der heutigen Welt gesund (über)leben können.
Was du jetzt tun kannst
Stress kommt nicht über Nacht und verschwindet auch nicht über Nacht. Dennoch können dir diese Tools aus meinem „Notfallkoffer“ bei regelmäßiger Umsetzung helfen:
- Gehe an die frische Luft. Jeden Tag:
- Egal, ob bei Wind oder Sonnenschein: gib dir und deinem Körper Vitamin D und eine Auszeit. Eine Stunde ist super, aber schon 15 Minuten machen einen Unterschied.
- Setze dir pro Tag maximal 2 Termine in den Kalender:
- Du hast einen normalen Arbeitstag vor dir und musst in der Mittagspause zum Zahnarzt und abends zur Ballettaufführung deiner Tochter? Nein, da ist kein Platz für „Ja klar, das kann ich auch noch kurz erledigen“
- Kein Smartphone im Schlafzimmer:
- Kaufe dir einen analogen Wecker und lass dein Handy im Flugmodus oder ausgeschaltet auf der Kommode im Flur liegen. Du wirst dich nach ein paar Tagen erholter und ruhiger fühlen – obwohl dein Aufwand dafür nahezu null ist.
7 Tipps für weniger Stress im Alltag
Wenn du weitere Tipps dazu haben möchtest, empfehle ich dir Episode 86 aus meinem Podcast KOPFSACHE:

