Burnout Prävention:
Wie du leistungsfähig bleibst, ohne auszubrennen

Was ist ein Burnout?

Ein Burnout beschreibt den Zustand tiefster körperlicher, geistiger und emotionaler Erschöpft aufgrund chronischen und nicht-bewältigten Stresses am Arbeitsplatz. Er macht sich durch ein Gefühl der inneren Leere, Rastlosigkeit, Antriebslosigkeit und Zynismus bemerkbar. Burnout ist gemäß WHO nicht als eigenständige Krankheit, sondern als Syndrom anerkannt.

Patricia Zinnecker – Expertin für Burnout Prävention und Stress Management

by Patricia Zinnecker

Was ist Burnout-Prävention?

Burnoutprävention beschreibt das Ausüben von Techniken und Ausführen von Maßnahmen, um langfristiger Erschöpfung & Überlastung vorzubeugen.

Wieso ist Burnout-Prävention so wichtig?

Patricia Zinnecker – Expertin für Burnout Prävention und Stress Management

by Patricia Zinnecker

Laut Statista stieg die Zahl der Burnout-Betroffenen in den letzten zwanzig Jahren deutlich (2005: 1,0 Fälle / 2008: 2,5 Fälle / 2019: 5,9 Fälle / 2023: 7,7 Fälle pro 1.000 Mitglieder). Tendenz weiter steigend. 2023 führte dies zu 4,7 Millionen Krankheitstagen – ein herber Schlag für die Betroffenen sowie ein Himmelfahrtskommando für die deutsche Wirtschaft.

Es gilt: Prävention ist günstiger als Behandlung.

Du bist hier richtig, wenn…

… du dich gehetzt und gestresst fühlst – obwohl du es vielleicht nicht zugeben möchtest – und auf der Suche nach einem Weg der Besserung bist, bevor du dich im Burnout wiederfindest. Hier bekommst du auf deine Fragen zur Burnoutprävention Antworten.

… du merkst, dass jemand in deinem Team an seine Belastungsgrenzen kommt und du einen Weg zur mentalen Stärke und Leistungsfähigkeit anbieten möchtest. Dann hast du den ersten Schritt erfolgreich geschafft.

Erschöpft und am Limit

Studium der Sprachpsychologie, Start in die Selbstständigkeit, Umzug nach Asien, … mit Mitte 20 lief meine Karriere auf Hochtouren. Bis ich nicht mehr konnte.

2020 folgte meine ganz persönlicher Tiefpunkt.
In Asien hatte ich höchstengagiert Firmen aufgebaut und konnte nicht genug bekommen von der Businesswelt, doch die „Rund-um-die-Uhr“-Arbeitserwartung meines Geschäftspartners brachte mich an mein Limit: Burnout – mit gerade einmal 27 Jahren.

Es folgten Monate der Auszeit und der Erholung, bevor ich zum Thema Stressmanagement und Grenzensetzen zwei Bücher veröffentlichte.

Ich weiß, wie du dich fühlst. Ich war selbst da und ich weiß wovon ich spreche, deshalb helfe ich heute anderen.

Vom Burnout zurück ins Leben

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Woran erkennst du, dass auf dem Weg ins Burnout bist?

Folgende Symptome können Anzeichen für einen Burnout sein:

Wenn du das bei dir wahrnimmst, ist das folgende KOPFSACHE-Framework für dich:

Das KOPFSACHE-Framework: die 3 Säulen der Burnout-Prävention

Für wen ist Burnout-Prävention besonders wichtig?

Auch wenn ein Burnout alle Menschen treffen kann, bestimmte Branchen haben ein erhöhtes Burnout-Risiko:

Sehr häufig trifft es Menschen in sozialen Berufen wie etwa Lehrer:innen oder Ärzt:innen. Aber auch andere Menschen in anspruchsvollen Rollen oder mit großer Verantwortung wie z.B. Leistungssportler:innen, Gründer:innen und Führungskräfte können betroffen sein.

Fakt ist: Burnout entsteht durch chronischen, nicht bewältigten Stress am Arbeitsplatz. Prävention ist daher vor allem für Unternehmen wichtig, die ihre Mitarbeitenden schützen möchten.

Patricia Zinnecker – Expertin für Burnout Prävention und Stress Management

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FAQ

Diese Fragen kommen am häufigsten auf – vielleicht hast du sie dir auch bereits gestellt?
Die Antworten findest du durch einen Klick darauf.

Burnoutprävention beschreibt das Ausüben von Techniken und Ausführen von Maßnahmen, um langfristiger Erschöpfung & Überlastung (Burnout) vorzubeugen.

Um Burnout vorzubeugen, ist es wichtig, seine Belastungsgrenzen zu kennen und, wenn nötig, Nein zu sagen. Außerdem hilft ein gesundes Stressmanagement durch ausreichend Schlaf, regelmäßige Pausen, gesunde Ernährung, Bewegung und Tätigkeiten außerhalb der Arbeit.

Bei jedem Menschen äußert sich Burnout etwas anders. Bei allen ist es jedoch gleich, dass er sich langsam ankündigt und nicht über Nacht auftaucht. Erste Anzeichen können zum Beispiel Schlafprobleme (oder anhaltende Müdigkeit trotz Ausschlafens), innere Unruhe (Pausen werden als Zeitverschwendung angesehen), Wortfindungsstörungen, Gereiztheit, Zynismus, Rückzug oder Erschöpfung sein.

Laut dem Psychoanalytiker Herbert Freudenberger besteht ein Burnout aus 12 Phasen:

  1. Zwang, sich zu beweisen: Hoher Ehrgeiz und Perfektionismus gewinnen an Bedeutung
  2. Verstärkter Einsatz: Freiwillige Mehrarbeit („Immer muss man alles selber machen“)
  3. Vernachlässigung eigener Bedürfnisse: Vernachlässigung von Schlaf, Ernährung und Freizeit zugunsten der Arbeit
  4. Verdrängung von Konflikten: Erste Warnsignale (z.B. Müdigkeit oder Konzentrationsprobleme) werden wahrgenommen, aber ignoriert
  5. Umdeutung von Werten: Die Leistung ist wichtiger als Hobbys und soziale Kontakte (Prioritäten werden neu gesetzt)
  6. Verleugnung auftretender Probleme: Zynismus, Aggression und Schuldzuweisungen gegenüber seinen Mitmenschen
  7. Rückzug: Soziale Kontakte werden als Belastung und Hinderung von Arbeitserfolg angesehen und daher vermieden
  8. Verhaltensänderung: Betroffene möchten es ungern zugeben, doch das Umfeld bemerkt bereits Wesensveränderungen
  9. Depersonalisation: Entfremdung der eigenen Persönlichkeit („Ich funktioniere nur noch“)
  10. Innere Leere: Freude? Trauer? Wut? Gibt es nicht mehr. Emotionale Taubheit und ein Gefühl der Sinnlosigkeit und Einsamkeit machen sich breit
  11. Depression: Es dominieren Hoffnungslosigkeit, Erschöpfung, Antriebslosigkeit und Verlust der Lebensfreude
  12. Völlige Burnout-Erschöpfung: Psychischer und physischer Zusammenbruch; medizinische Hilfe ist dringend erforderlich

Ein Coaching kann helfen, den gesunden Umgang mit Stress zu erlernen. Wenn du dich also gestresst und gehetzt fühlst, kann das der richtige Weg sein.

Spürst du bereits einen körperlichen oder geistigen Zusammenbruch ist medizinische Hilfe unerlässlich – wende dich schnellstmöglich an deinen Arzt oder deine Ärztin.

Ein einzelner Burnout-Fall kann je nach Zeitpunkt der Erkrankung und Position des/der Erkrankten ein Unternehmen von 67.000 Euro bis zu 131.000 Euro kosten. Die genaue Summe setzt sich aus Lohnfortzahlungen, Überstunden durch Kolleg:innen für den Ausgleich des Ausfalls, Kosten für Neubesetzung, Wissensverlust und verminderter Produktivität zusammen.

Präventive Maßnahmen sind mittlerweile nicht nur verpflichtend, sondern mehr als sinnvoll, da sie ein Vielfaches der Kosten einsparen können.

Stress beschreibt eine Reaktion auf eine Belastung (z.B. viele Aufgaben vor einer Deadline) und ist meist ein kurzfristiger Zustand. Dieser kann in der Regel durch Erholung behoben werden. Der Akku kann wieder aufgeladen werden.

Burnout greift deutlich weiter als Stress: es ist ein langfristiger Prozess chronischen Stresses am Arbeitsplatz, der nicht bewältigt wird. Dies gipfelt in körperlichem und geistigem Zusammenbruch. Betroffene sind oft zynisch und hoffnungslos. Der Akku bleibt trotz versuchter Erholung leer.